Hier findet ihr sonstige Meldungen zum Verein

Sprungbrett – Wegbereiter - Wegbegleiter: 

Was ein Verein alles leisten kann

"Komm, spring!" - Janine Woeste breitet die Arme aus und das Kindergarten-Kind stürzt sich vom Kasten in ihre Arme. Janine, 25, angehende Erzieherin im Kindergarten mag den kleinen Wirbelwind. Und sie mag Bewegung. Und sie mag Kinder in Bewegung.

  • Janine im Wirbelwind
    Janine im Wirbelwind
  • in der Turnhalle beim Training
    in der Turnhalle beim Training
  • Janine-Komm spring
    Janine-Komm spring
  • Janine turnt Bundesliga
    Janine turnt Bundesliga

Was liegt da näher, als seine Ideale im Bewegungskindergarten Wirbelwind umzusetzen?

"Ich bin selbst in der DTG, dem Träger des Kindergartens, groß geworden", erzählt die gebürtige Wittenerin, "und der DTG total dankbar, dass ich hier meine Ausbildung machen durfte."

Im September 2014 hat sie mit einem Praktikum im Wirbelwind angefangen, damals im Kleinkindbereich. Das sind Kinder im Alter von 9-36 Monaten. "Jetzt kommen die Kiddys von damals in die Schule. So konnte ich einen kompletten Jahrgang in seiner Entwicklung begleiten", strahlt sie förmlich über das ihr widerfahrene Glück: "Kinder geben einem total viel, weil sie die Dinge oft mit anderen Augen sehen als wir. Sie zu erleben, wie sie neue Fähigkeiten erlernen und sich freuen, was sie schon geschafft haben, das macht glücklich."

Ihre ersten sportlichen Schritte machte Janine im Turnverein Witten, wo sie schnell von Nina Schleichert als Talent entdeckt wurde. Mit sechs Jahren begann sie dann bei der Dortmunder Turngemeinde zu trainieren; inzwischen turnt sie in der Bundesliga.

"Im Rückblick sehe ich, wie viele Talente mir der Leistungssport mitgegeben hat, die mich in meiner beruflichen Laufbahn stärken: Lust an der Bewegung, Kreativität, Geduld, aber auch Durchsetzungsvermögen und die Notwendigkeit eines disziplinarischen Rahmens, alles das kommt mir hier im Kindergarten zugute." Der Verein diente als Sprungbrett in die berufliche Karriere. Er bot ihr nach ihrem Abitur ein "soziales Jahr im Sport" als Bufdi (Bundesfreiwilligendienst) an. "Hier konnte ich mich bereits als Trainerin im Vorschul-Kinderbereich profilieren, und schnell war klar, dass ich ein Praktikum im DTG-eigenen Kindergarten machen wollte." Gesagt, getan; die DTG wurde vom Sprungbrett zum Türenöffner.

"Der ganzheitliche und individuelle Blick auf die kleine Persönlichkeit, das fasziniert mich jeden Tag neu", begeistert sich Janine Woeste. "Der Weg in die Ausbildung als Erzieherin war da logische Konsequenz." Und wieder fungiert ihr Stammverein, die Dortmunder Turngemeinde, als Wegbereiter: Im DTG-Kindergarten Wirbelwind kann sie 2016 die praxisintegrierte Ausbildung beginnen. "Für mich war das ideal", erzählt die Kunstturnerin dankbar, "ich konnte weiter auf hohem Niveau trainieren, hatte kurze Wege vom Kindergarten an der Stadtkrone Ost zur Turnhalle in der Lissaboner Allee. Für Wettkämpfe bekam ich Sonderurlaub. Und mit den Kita-Kindern konnte und kann ich auch die Turnhalle nutzen."

Neben dem Abenteuer-Sport im Leistungszentrum toben die Kinder auch in der Turnhalle der Kita-Einrichtung oder draußen. "Als Turnerin sieht man sofort: Wem ist Bewegung in die Wiege gelegt? Wie kann ich Bewegung gesundheitsgerecht steuern? - Aber auch: Wer hat eine soziale Ader? Wer kann besser malen oder planvoll bauen? Manchem hier würde ich später den Bau meines Hauses anvertrauen", sprüht die junge Erzieherin vor Enthusiasmus.

Und wer weiß, vielleicht findet einmal eines ihrer Schützlinge auch über den Verein seinen persönlichen oder beruflichen Traum?

Für Janine Woeste jedenfalls ist die DTG Sprungbrett, Wegbereiter und Wegbegleiter.

Dem Sport sei Dank.


Walter Vehling Gedächtnistreffen

Auch in diesem Jahr war das Walter Vehling Gedächtnistreffen ein schönes Ereignis an Christi Himmelfahrt.


traditioneller Dezemberabend :

Zu ihrem traditionellen Dezember-Abend ließ es sich die Dortmunder Turngemeinde nicht nehmen, verdiente und langjährige Mitglieder feierlich zu ehren.

Die silberne Nadel für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Karsten Freiberg, Dagmar Leithe und die frühere WM-Gymnastin Erika Riesenweber. Wolfgang Schalberger, Barbara Hibbeln, Klaus Langner, Renate Bethke, Edith Borghaus, Renate Berndes und Gabriele Gims sind bereits 40 Jahre im Verein. Auf ein halbes Jahrhundert bringen es indes Lutz Lammerding-Kaufmann, der im Basketballsport aktiv ist, sowie Sigrid Hagedorn, die im Fachverband Turnen unverzichtbare Arbeit leistet. Für 25 Jahre Öffentlichkeitsarbeit bedankte sich der Verein bei Kirsten Braun. Eine besondere Ehrung wurde den Vereinsmeistern Marina Wollinna und Herweg Kopruch (Ski) zuteil sowie Janine Woeste, die als Vertreterin des Bundesliga-Aufsteigers (2. Liga/Gerätturnen) zu Gast war. Für unermüdliche Mitarbeit an jeder STelle, wo es brennt, zeichnete DTG-Präsident Manfred Hagedorn Werner Versen und Gheorge Condovici aus.

Unterhaltsam führte Silke Turmann in den Abend ein mit einem Rückblick auf 25 Jahre Sport, Musik, Tanz, Jazz und Aerobic in der DTG.


Manfred Hagedorn im WTB wiedergewählt !

Volle Zustimmung erfuhr Manfred Hagedorn in seiner Funktion als Präsident des Westfälischen Turnerbundes (WTB). Beim Landesturntag, der Mitgliederversammlung des WTB, wurde er bereits zum zweiten Mal in Folge wiedergewählt. Das ist durchaus nicht selbstverständlich, muss das WTB-Präsidium doch mitunter auch umstrittene Entscheidungen treffen. Allerdings gilt Hagedorn hier als weitsichtiger Vorausdenker und mutiger Weichensteller – Qualitäten, die in einer immer komplizierter werdenden (Sport-)Welt wichtig sind, wenn man mit der gesellschaftlichen Entwicklung mithalten will. Das Turnen in Breite und Spitze zu fördern, das ist für Hagedorn eine Herzensangelegenheit. Und das würdigten die 150 Delegierten beim Landesturntag. Gleichzeitig ist die Einstimmigkeit seiner Wiederwahl an die Spitze des Verbands auch ein Zeichen ihres Vertrauens in die strukturgebenden und diplomatischen Fähigkeiten des Dortmunders, der sich als Vorstand in der Dortmunder Turngemeinde (DTG) auch in seiner Heimat verdient gemacht hat. 

In seine Ägide fällt beim WTB die kürzlich verabschiedete Satzungsänderung, die den Verband modernisiert und strukturell dem übergeordneten Deutschen Turnerbund anpasst. Der Westfälische Turnerbund organisiert unter seinem Dach die ganze Bandbreite des Turnens und zählt rund 300.000 sporttreibende Mitglieder. Er ist damit der zweitgrößte Sportverband in Deutschland hinter dem Fußballverband.